Dankbar ins neue Jahr

Dankbar ins neue Jahr

Der Beginn des neuen Jahres bietet Zeit für Rückblicke und Einsichten…

Ich denke an die tolle Zeit zurück, in der ich meiner Arbeit als spirituelle Therapeutin und Lehrerin nachgehen durfte. Ja, durfte, denn heute würde das in dieser Form wohl nicht mehr gehen, da gibt es zu viele Regelungen und Vorschriften.

Des Öfteren sehe ich meine damaligen Schülerinnen und Schüler auf Facebook wieder. Viele von euch haben sich entschlossen, in heilenden und/oder sozialen oder kreativen Berufen tätig zu sein, und viele von euch haben eine Familie gegründet. Das freut mich von Herzen! Denn ich nehme an, dass das, was wir gemeinsam erlebt haben in den Jahren zwischen 1990 und 2010, mit dazu beigetragen hat, wie ihr euer Leben gestaltet.

In unseren Kursen haben wir zusammen nach der inneren Wahrheit gesucht, nach Authentizität! Wir haben die Gefühle erlaubt: geschrien, geweint, gelacht, gesungen, geblödelt…. Wir haben zusammen meditiert und geschwiegen, heilige Momente erlebt und so viel Liebe erfahren!

In den Kursen „Heilen des inneren Kindes“, „Jahreskurs“, „Heiler Training“, „Coming Home“, „True to Yourself“ und den schamanischen Kursen wie „Göttin im Krieger“ und „Return of the Spirit“ ging es stets um die Erkenntnis, dass jeder von uns als wertvolles, liebenswertes Individuum ein Teil des Ganzen ist.

Dann gab es die vielen Events unseres Vereins wie Ausflüge, Geburtstagsfeiern, Spieltage, an denen wir wie Kinder herumgetobt sind… Vereinstage, an denen wir unsere Erfahrungen austauschten, Messen, mit welchen wir unsere Arbeit der Öffentlichkeit zeigten. Ich empfinde diese Zeit als großartiges Geschenk! Denn ich hatte die Gelegenheit, alles, was an Fähigkeiten in mir steckte, auszuleben und in die Arbeit einzubringen.

Nebst tiefsinnigen Vorträgen und Channelings kamen auch meine Verspieltheit und die Komödiantin zum Zuge! Aber auch meine Person als Mutter und Ehefrau hatte ihren Platz, ich wollte mich nicht hinter der Fassade einer Kursleiterin verstecken.

Ich denke, diese Art von Tätigkeit war einzigartig und nur in jenem Zeitfenster und nur in der Schweiz möglich. Wo könnte man heutzutage, zusammen mit dem Ehepartner, Kurse leiten, die so tiefgehend und so umfassend sind, wie diese es waren – und das ohne Diplome? Ja, ich weiß, es hat euch nicht immer gefallen. Einige unserer Kursteilnehmer hatten ein Problem mit meiner Direktheit und meiner Fähigkeit, „den Nagel auf den Kopf zu treffen“.

Viele hätten es lieber gesehen, ich wäre diplomatischer gewesen, hätte mal geschwiegen anstatt so lange nachzubohren, bis zu Tage kam, was ich im Dunkeln gesehen hatte. Aber da war mein Herz, meine innere Stimme. Und diese war meine Führung.

Dieser Führung hatte ich voll und ganz vertraut. Das war auch der Grund, weshalb ich nie Angst hatte. Egal, wie tief und dunkel die Abgründe waren, in die wir eintauchen mussten, um den Kern eines Problems zu lösen. Egal, wie viele sogenannte Dämonen sich in den Weg stellten, ich fühlte mich stets beschützt und stark genug, den Weg zurückzufinden. Zurück in die Gegenwart, zurück in die Liebe.

Wahrscheinlich hätte man – aus sogenannter professioneller Sicht – einiges anders, besser machen können. Aber ich konnte es nicht. Ich konnte nur authentisch sein. Das, finde ich, ist das größte Geschenk, das ich mir selbst und allen Beteiligten machen konnte. Authentisch zu sein, auch wenn dadurch der äußere Erfolg leiden könnte, ist etwas, das mir stets am wichtigsten war und ist und was ich immer noch weitergeben will.

Doch das „wie“ hat sich geändert: Seit 2010 gebe ich keine Kurse mehr.
Ich schreibe.

Und, obwohl ich weiß, dass man nur aus eigenen Erfahrungen lernen kann, besteht die Möglichkeit, dass sich einige Leser durch meine Texte und Bücher angesprochen fühlen. Wenn ich sehe und höre, was aus einigen von euch geworden ist, so sehe ich, dass dieser Samen aufgegangen und Früchte getragen hat. Und ihr sät das Gut auf eure Weise wieder. Wundervoll. Danke!

Dafür, und dafür, dass ich so viele Menschen für einen bestimmten Zeitraum auf dem Weg zu ihrer Wahrheit begleiten durfte, bin ich von Herzen dankbar!


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